Denn du verschreibst mir Bitteres und lässest mich erben die Sünden meiner Jugend;
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und hast mich zusammenschrumpfen lassen; zum Zeugen ist das geworden, und meine Magerkeit antwortet gegen mich.
Höret, höret meine Rede, und meine Erklärung dringe in eure Ohren!
Mein Augenlicht erlischt vor Gram, und alle meine Glieder sind wie ein Schatten.
Habt ihr euch nicht bei denen erkundigt, die des Weges zogen? Und könnt ihr ihre Zeichen nicht anerkennen,
Denn deine Missetat lehrt deinen Mund, und du wählst die Sprache der Schlauen.
Er hat mich meiner Herrlichkeit entkleidet und mir die Krone vom Haupte weggenommen.
Es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren.
Denn die Rotte der Ruchlosen ist unfruchtbar, und Feuer frißt die Zelte der Bestechung.
Nichts entging seiner Freßgier, darum wird auch sein Gut nicht beständig sein.
Wollt ihr aber wirklich großtun gegen mich und mir meine Schmach vorwerfen,
Wie lange wollt ihr doch Jagd auf Worte machen? Besinnet euch zuerst, redet dann!
was Weise verkündigten und nicht verhehlt haben von ihren Vätern her,
Dein eigener Mund soll dich verurteilen und nicht ich, deine Lippen sollen zeugen wider dich!
Darum veranlassen mich meine Gedanken zu einer Antwort, und deswegen drängt es mich zu reden .
dann darfst du ohne Scheu dein Angesicht erheben und fest auftreten ohne Furcht;
Rufe ich meinen Knecht, so antwortet er mir nicht, ich muß ihn mit meinem Munde anflehen.
Prüft nicht das Ohr die Rede, wie der Gaumen die Speise schmeckt?
Ergraute Häupter sind auch unter uns, Greise, die älter sind als dein Vater!
Doch du hebst die Gottesfurcht auf und schwächst die Andacht vor Gott.
O daß du mich doch im Scheol verstecktest, daß du mich verbärgest, bis dein Zorn sich wendet; daß du mir eine Frist setztest und dann meiner wieder gedächtest!
Was weißt du, das wir nicht wüßten? Verstehst du mehr als wir?
Ihr Ochse bespringt, und nicht umsonst; ihre Kühe kalben und sind nicht unfruchtbar.
Das Auge, das ihn gesehen, sieht ihn nimmer wieder, und seine Stätte kennt ihn nicht mehr.
so erkennet doch, daß Gott mich gebeugt und sein Netz über mich geworfen hat.
Ob seine Kinder zu Ehren kommen, weiß er nicht, und kommen sie herunter, so wird er dessen nicht gewahr.
er schlug seine Wohnung in zerstörten Städten auf, in Häusern, die unbewohnt bleiben sollten, zu Trümmerhaufen bestimmt.
Mein Angesicht ist gerötet vom Weinen, und auf meinen Augenlidern liegt Todesschatten
Was tröstet ihr mich denn so vergeblich? Eure Antworten sind nichts als Treulosigkeit!
Wo ist da noch Hoffnung für mich, und wer wird meine Hoffnung verwirklicht sehen?