so erkennet doch, daß Gott mich gebeugt und sein Netz über mich geworfen hat.
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Und Hiob antwortete und sprach:
Meine Brüder hat er von mir verscheucht, und die mich kennen, tun fremd gegen mich.
Sein Zorn hat mich zerrissen und verfolgt; er knirscht mit den Zähnen über mich, mein Feind blickt mich mit scharfem Auge an.
was ihr wisset, weiß ich auch; ich stehe nicht hinter euch zurück.
Seine Scharen rücken allzumal aus und bahnen sich einen Weg gegen mich und lagern sich um meine Hütte her.
Sogar Buben verachten mich; stehe ich auf, so reden sie wider mich.
Gibt es einen Reinen unter den Unreinen? Keinen einzigen!
Habe ich aber gefehlt, so trifft doch wahrlich mein Vergehen mich selbst!
Schweiget vor mir und laßt mich reden; es gehe über mich, was da wolle!
Der Finsternis entgeht er nicht, die Flamme versengt seine Sprößlinge, vor dem Hauch Seines Mundes flieht er dahin.
Das Erworbene muß er zurückgeben, und er kann es nicht verschlingen; seines eingetauschten Gutes wird er nicht froh;
Denn meine Jahre sind gezählt, und auf dem Pfad, den ich nun wandle, komme ich nicht mehr zurück.
Siehe, seinen Heiligen traut er nicht, die Himmel sind nicht rein vor ihm.
Seine Schützen haben mich umringt, er hat meine Nieren durchbohrt ohne Erbarmen und meine Galle auf die Erde ausgeschüttet.
Wie lange wollt ihr doch meine Seele betrüben und mich mit euren Reden niederdrücken?
Zum Gespött bin ich meinem Freunde, der ich zu Gott rief und von ihm erhört wurde; der unschuldige Gerechte wird zum Gespött.
Er führt die Priester beraubt hinweg und stürzt die Festgegründeten um.
Es frißt die Glieder seines Leibes; der Erstgeborene des Todes zehrt seine Glieder auf.
So geht es der Wohnung des Ungerechten und so der Stätte dessen, der Gott nicht kennt!
Mein Geist ist verstört, meine Tage laufen ab, Gräber warten meiner.
Man stößt ihn aus dem Licht in die Finsternis, er wird aus der Welt gejagt.
Und doch sprechen sie zu Gott: «Hebe dich weg von uns; der Erkenntnis deiner Wege fragen wir nichts nach!
Denn meine Jahre sind gezählt, und auf dem Pfad, den ich nun wandle, komme ich nicht mehr zurück.
Doch will ich nun zum Allmächtigen reden; mit Gott zu rechten, gelüstet mich.
dann wirst du getrost sein, weil du Hoffnung hast, und wirst sehen, daß du überall ruhig schlafen kannst.
Versiegelt ist meine Übertretung in einem Bündlein, und du hast zugeklebt meine Schuld.
Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war ein ganzer und gerader Mann, der Gott fürchtete und vom Bösen wich.
Undurchdringlich hat er mir den Weg verzäunt und über meine Pfade Finsternis gebreitet.
Stellt er die Gewässer ab, so vertrocknen sie; läßt er sie los, so verwüsten sie das Land.